Mittwoch, 1. Juli 2015

entre 20 millión personas

 Hallo ihr Lieben, 
diese Woche lernten meine Freundin und ich wieder ein Teil der mexikanischen Küche kennen: Tamlaes. Auf dem Planen standen salzige "tamales con mole" und süße "tamales de fresa".
Damit hatten wir uns das wohl aufwendigste Gericht der mexikanischen Küche ausgesucht, sage und schreibe drei Stunden brauchten wir für die Tamales. Es war aber auf jeden Fall die Mühe wert.

Mole


kleines Geschenk unserer Lehrerin, damit wir alle Rezepte notieren können

halbfertiger tamal



ab diesem Punkt mussten wir noch eine Stunde warten
Samstag Morgen brachen wir früh nach Mexiko Stadt auf um dort unser Wochenende zu verbringen. Dies war sicherlich eines der anstrengenderen Wochenenden mit einem randvollen Plan. 
Beginnend im historischen Zentrum arbeiteten wir uns verschiedene Stadtteile durch. Doch bevor wir es überhaupt ins Zentrum schafften, hatten wir die Möglichkeit (auf Grund eines kleinen Missverständnisses oder Fehlinterpretation) eine Metro ganz für uns alleine zu haben, und zwar in dem wir verpassten an der Endstation auszusteigen. Nach diesem kleinen Missgeschick ging es jedoch in der richtige Metro in die richtige Richtung weiter.



Angekommen am Zocalo wurden wir jedoch überwältigt von einer riesigen Menschenmasse, die alle anlässlich einer Schwulenparade und eines Rennens vor Ort waren. Also entschieden wir uns nur kurz einen Blick in die Kathedrale zu werfen und dann weiter zu gehen, weg von den ganzen Menschen.




Wir stärkten uns mit einem leckeren zweiten Frühstück und planten unseren weiteren Weg durch das historische Zentrum. 
Auf unserem Weg kamen wir unter anderem an einem kleinen Buchmarkt, dem "palacio postal" (eigentlich nur ein Postamt, aber es sieht von innen aus wie ein Palast), dem Theater, einem Park einem Kunstmuseum und dem chinesischen Viertel vorbei. Unsere Route endete im "mercado de artesanias".



palacio postal






ein Brunnen im Park, neben dem Theater


museo de arte popular

typisch mexikanisch



chinesisches Tor

chinesisches Viertel

mercado de artesanias
Nachdem wir unsere Rundgang im Zentrum abgeschossen hatten, setzten wir uns in die nächste Metro und fuhren nach Polanco (das "Nobelviertel" der Stadt, in dem alles doppelt so teuer ist und Marken wir Gucci, Louis Vuitton, etc. angesiedelt sind)
Dort besichtigten wir zuerst das "museo Jumex" und gingen anschließend in einem nahegelegenen Einkaufscentre essen und shoppen. Gegen 8 spazierten wir dann in eine Straße voller kleiner Cafes und Restaurants (die allerdings etwas überteuert waren).



rechts "museo soumaya"







Danach fuhren wir mit einem Taxi in das Viertel " la condesa", wo wir nach ein bisschen Suchen unsere Couchsurf-Gastgeberin trafen und uns mit ihr und ihren Freunden in eine Bar setzten. Nach ein paar Bier fuhren wir schließlich totmüde zu ihr nach hause und konnten uns nach einem langen Tag endlich in ein Bett fallen lassen!

Und wie es Sonntag weiterging zeige ich euch, sobald ich die Fotos von meiner Freundin bekommen habe!
Viele liebe Grüße

1 Kommentar:

  1. Hallo Maus, echt mega! Mega Kochaktion, Mega-leere Metro, mega-voller Zocalo und megaschöne Erlebnisse. Super! Gruß Papa

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