Dienstag, 23. Juni 2015

las subidas en los peublos magicos


Hallo ihr Lieben, 
diese Woche war das Gegenteil meiner vorherigen. 
Nachdem ich nun 10 Wochen damit verbracht habe die Vorteile der mexikanischen Küche auszukosten, war es nun an der Zeit einen Kochkurs zu machen, um endlich auch einen Teil davon selber zu erlernen. Bei meinem ersten Kochkurs diese Woche standen eigentlich "nur" Tacos dorados auf dem Plan, die wir mit Hühnchen füllten, aber in der Zeit in der das Hühnchen kochte, machten wir gleich zwei Salsas (eine mehr, eine weniger scharf) und eine Guacamole. Als Zusatz gab es sogar noch agua de limón (was man tatsächlich in 30 Sekunden machen kann). 


 

Zudem stand diese Woche wiedermal ein Termin in meinem Nagelstudio an (ich weiß gar nicht wie ich wieder ohne leben soll) den ich diesmal mit einer Freundin zusammen hatte.
Statt blau oder rot, entschied ich mich mal für eine dezentere Farbe an der ich mich hoffentlich nicht satt sehen werde.


Am Freitag Abend lud mich meine Freundin spontan ein mit ihr, ein paar Amerikanern und einem weiteren Deutschen in ein paar Bars zu gehen. Wir hatten sehr viel Spaß (für mich war es das erste Mal, das ich richtigen Kontakt mit Amerikanern hatte) und es sprang für mich sogar noch ein Wochenendtrip nach Taxco. Für mich war es eine spitzen Erfahrung mal mit einem "anderen" Backpacker unterwegs zu sein, sich auszutauschen und natürlich eine neue Stadt zu erkunden.







Kathedrale von Taxco, am Zocalo (Hauptmarkt)

Aussicht in Richtung Berg


Im 1,5 Stunden entfernten Taxco (das ebenso wie Tepoztlan "pueblo magico"-"magisches Dorf" genannt wird) gibt es Samstags immer einen großen Silbermarkt, auf dem Silber irre günstig verkauft wird (wobei natürlich nicht alles echt ist). Ich hatte in jedem Fall meinen Spaß, von Stand zu Stand zu schlendern und ein paar schöne Schmuckstücke auszuwählen. 
Nach dem Silbermarkt machten wir uns auf den Weg zu einer Jesus-Statue die über der Stadt thront und zu einem "Spaziergang" bergauf einlädt.









Danach ging es wieder an den Abstieg, in Richtung Zocalo zu einem späten Mittagessen oder eben frühem Abendessen (wie man's sieht) und von dort aus zurück zum letzten Bus in Richtung Cuernavaca.






Am Sonntag wartete erneut ein Aufstieg auf mich, und zwar der "Tepozteco", so wird der Berg am Rande von Tepoztlan genannt. Wieder machte ich mich mit meinem neu gewonnenen Freund und einem meiner mexikanischen Freunde nach einer kurzen Nacht, um 10 Uhr morgens auf den Weg in das magische Dorf, das in einer halben Stunde von Cuernavaca aus zu erreichen ist.
Dort stürzten wir uns gleich zu Beginn auf den "Tepozteco".





Oben auf gefühlt 3000 Metern Höhe angekommen, brauchte ich erst einmal eine Verschnaufspause, bevor ich mich der herrlichen Aussicht widmen konnte. Sowohl die Sicht auf Tepoztlan, als auch die Felswände sind ein einmaliger Anblick und sind die Mühe des 45 minütigen Aufstiegs wert!!!




Die kleinen Bewohner des Berggipfels (Name: unbekannt, zumindest für mich)


Zuletzt schauten wir uns noch die Pyramide an, die auf dem Gipfel des Berges erbaut wurde. Mir ist ein Rätsel, wie damals die Steine für dieses Bauwerk dort hingebracht wurden. Danach machten wir uns an den Abstieg um noch ein bisschen mehr von Tepoztlan zu sehen und auf dem Markt essen zu gehen.



Auf dem Markt in Tepoztlan konnte man an den Essensständen allerhand Dinge finden, wie zum Beispiel Kuhköpfe, deren Fleisch für Tacos verwendet wird. Wir entschieden uns aber für die harmlosere Variante Itacates (ähnlich wie Quesadillas) mit queso de Oaxaca und Champinons.




Itacate mit Käse und Campinons


das fand ich unter anderem auf dem Markt
Zu guter letzt gönnten wir uns noch ein Bier (in meinem Fall eine Michelada mit Chili und Chamoy) in einer gemütlichen Bar auf einer Dachterasse.



Nach diesem ereignisreichen Wochenende erwartete mich am Montag auf der Arbeit noch eine weitere Überraschung! Das Paket auf das ich nun schon geduldig einen Monat gewartet hatte, traf endlich ein und meine Freude war riesig, als ich einen Brief von meinen Eltern darin fand und meine Kollegen und ich machten uns gleich über die deutschen Leckereien her!


Auf eine weitere Woche voll von positiven Ereignissen! 
Bis bald!

Sonntag, 21. Juni 2015

Una semana calma y una despedida

Hallo ihr Lieben,
diese Woche war etwas ruhiger. Ich startete erstmal mit einem ausgiebigen Frühstück (xl-milchshake und Obst mit yoghurt für umgerechnet 2,50)!


Am Mittwoch hatte dann eine meiner Freundinnen Geburtstag und ich war eingeladen mit ihr und ihrer Familie zusammen Kuchen zu essen und ein bisschen zu reden,  der Abend war aber trotzdem sehr ruhig. 


Und das Highlight meiner Woche war vermutlich als ich Freitag ins Stadt Zentrum fuhr und die Post das erste mal mit geöffnetn Türen vorfand!  Gleich Samstag gingen meine nun leider sehr verspäteten Postkarten auf Reisen. Außerdem war ich am Samstag zu einer Grillparty mit meinen Kollegen eingeladen,  wofür wir allerdings fast die Stadt  verlassen mussten weil sie so weit außerhalb war...  Das Fleisch und die quesadillas fand ich sehr lecker wobei ich auch hier gemerkt hab,  das die Gewohnheiten der Mexikaner und Deutschen  sehr weit auseinander gehen. 



Und hier noch  ein Beispiel dafür,  was man hier so alles im Supermarkt finden kann (was es ist weiß weißlich selbst nicht). 


Bis zur nächsten Woche! 

Donnerstag, 11. Juni 2015

Vamos a la playa

Hallo ihr Lieben!
Jetzt habe ich schon Woche 9 erfolgreich überstanden.
Nach einer ruhigen Woche mit Salsa und Kickboxing erwartete mich ein aufregendes Wochenende in Acapulco! Dorthin fuhr ich mit einer meiner deutschen Kolleginnen und ihren Freunden. 
Trotz der frühen Abreise am Samstag um 6 Uhr früh, ließ ich mich am Freitag noch zu einem Bier (bzw zwei, drei) und einer Runde Jägermeister breitschlagen, so dass mir vor dem Aufbruch nach Acapulco nicht viel Zeit zum Schlafen blieb und ich die Möglichkeit verpasste meine neue Mitbewohnerin kennen zu lernen (das holte ich dann am Montag der neuen Woche nach).


 Auf Grund der frühen Abreise waren wir bereits um 10 Uhr morgens in Acapulco und nutzen dies um so viel Zeit wie möglich am Strand zu verbringen (während die Jungs noch ein Hotel suchen mussten)!

erster Blic auf den Strand und das MEER


Nachmittags gönnten wir uns eine leckere Kokosnuss und Quesadillas.



Später bezogen wir dann unsere Zimmer, stellten das Bier kühl und begaben uns an den Pool unseres luxuriösen Hotels, wo wir zunächst einige Zeit im "Kinderpool" verbrachten, der sich um eine Insel herumwand und eine Rutsche in der Mitte hatte. Ich habe herausgefunden, dass man auf einer Rutsche selbst noch mit 27 Spaß haben kann. 



Der Meerblick war die Krönung des Kurzurlaubs.













Nach einem ausgiebigen Tag an den Pools und am Strand aßen wir in einer schönen kleinen Pizzeria, die riesige Pizzen servierte, bevor wir zu einer Salsa Bar gingen. Im "Mojito"spielte eine Life-Band, weshalb ich eigentlich fast keine ruhige Minute hatte und ständig mit jemand anderem tanzen konnte. Das war sicher sehr gut um meine Salsa-Fähigkeiten zu verbessern! Gegen halb 2 fiel ich dann totmüde vom langen Tag ins Bett, aber nicht ohne noch einen letzten Blick auf das aufgewühlte Meer zu werfen. 


 G






Den folgenden Tag begannen wir wieder verhältnsmäßig früh mit einem entspannten Frühstück am gigantischen Frühstücksbuffet im Hotel. Danach räumten wir die Zimmer und mieteten uns einen kleinen Pavillion am Meer, wo wir dann den restlichen Tag verbrahchten.




 Gegen 6 Uhr machten wir uns auf den Rückweg und ich kam schließlich todmüde und braun gebrannt zu hause an. Was ein Wochenende!