Mittwoch, 19. August 2015

otra vez Costa Rica

Hallo ihr Lieben, 
wie versprochen kommt jetzt Teil 2 meines Urlaubs und wie angekündigt verließ ich nach einem karibisch entspannten Tag schon wieder die Bocas Inseln, um mit meinen neuen Freunden noch einmal nach Costa Rica zurückzukehren.
Also ging es wieder mit dem Boot in Richtung Festland, von der kleinen Anlegerstelle aus einem Taxi zur Bushaltestelle, von dort aus mit einem Bus in die nächste Stadt, von dort mit einem Bus zur Grenze und an der Grenze wieder ausreisen, über die Brücke einreisen und mit dem nächsten Bus zu unserer Endstation "Puerto Viejo".

Hier ein Bild von der Reise (ein bisschen müde, da wir nur 3 Stunden geschlafen hatten)

eine Bananenplantage

und ein kleines Haus, mitten im nirgendwo (so ist Costa Rica)

Ziel!! der Strand von Puerto Viejo ist schon zu sehen

eine schöne Bar für ein kleinen Nachmittagssnack

Leider war der Snack so klein, dass wir alle noch Hunger hatten

Die Währung ist komisch (fast wie Spielgeld) Hier seht ihr 2 Tausend Colones, die ungefähr 4 Euro wert sind.
An diesem Tag machten wir allerdings nicht mehr viel. Erschlagen von der Reise und dem kurzen Schlaf, kochten wir nur noch, trafen ein paar Österreicher und spielten Karten.
Am nächsten Morgen hatte ich jedoch einen sehr tollen Plan. Die Besitzerin des Hostels hatte mir den Tipp gegeben ein "Jaguar Rescue Centre" zu besuchen. 
Jaguare habe ich da leider nicht zu Gesicht bekommen, aber dafür waren viele verletzte oder gestrandete Tiere zu sehen. Ich erkläre euch mal ganz kurz was genau dieser "Rescue Centre (ohne Jaguare)" ist. 
Hier werden Tiere aufgenommen, die sich entweder verletzt oder verlaufen haben, oder die wegen ihrer Seltenheit quasi entführt wurden (wie zum Beispiel Schildkröten, die in Costa Rica eine Delikatesse sind, jedoch unter Artenschutz stehen) Diese hilflosen Tiere werden dann in den "Rescue Centre" gebracht und dort von Voluntären wieder hochgepeppelt und schließlich (wenn möglich) wieder in die Natur entlassen.
Und wieso dürfen dort Touristen rein?
Die Touristen spielen einen wichtigen Faktor für den "Rescue Centre", da sie mit dem Eintrittsgeld (mit 18 Dollar gar nicht wenig) das Projekt unterstützen. In geführten Gruppen können die Touristen mehrmals am Tag den "Rescue Centre" betreten und die Tiere kennen lernen.
So jetzt aber genug Information, schaut euch einfach die Bilder an!

mein Hostel, schön tropischer Name









Nach dem Ausflug in den "Rescue Centre" traf ich mich wieder mit meinen Freunden um gemeinsam zum "Cahuita Nationalpark" zu fahren. Dort kann man einen 2,5 stündigen Rundgang durch den Urwald machen, wobei sich der Rundgang ganz nah am Strand befindet und man immer wieder das Meeresrauschen hören kann.
Da wir allerdings recht spät erst ankamen, konnten wir leider nur einen Teil des Weges zurücklegen und mussten dann auf Anweisung der Parkwächter abbrechen und umkehren.

Vor dem Eingang des Nationalparks 












auf dem Rückweg entlang des karibischen Strands sahen wir sogar noch ein Faultier aus nächster Nähe!



um die Wartezeit auf den nächsten Bus zu verkürzen gab es als Snack eine Empanada
ein karibischer Sonnenuntergang (eigentlich war er noch viel stärker als auf dem Foto)
Am Freitag, meinem letzten Tag in Costa Rica, warteten wir schon früh morgens auf den Bus nach San José um von dort aus auf getrennten Wegen weiterzureisen.


gleich verlasse ich Costa Rica

der tolle Ausblick über Mexiko Stadt
Wieder mexikanischen Boden unter den Füßen, suchte ich mir als erstes ein Hostel und am folgenden Morgen (Samstag) stellte ich mich in aller frühe vor dem museo de bellas artes für eine Kunstausstellung an. Im Hostel und in der Schlange lernte ich eine nette Frau aus Guadelajara und ein Ehepaar aus Puebla kennen, mit denen ich mich unterhalten konnte, wodurch die Zeit wie im Flug verging.


Bellas Artes von innen


Bellas Artes von außen
Danach gingen wir noch gemeinsam frühstücken und ich wurde freundlicher Weise sogar eingeladen.
Nun trennten sich unsere Wege jedoch und ich lief noch ein bisschen alleine durch das historische Zentrum und schoss viele Fotos. 

Ich vor der Kathedrale

die Fußgängerzone (im Sale fand ich sogar noch ein schönes Kleid)

ein Opernsänger auf einem Balkon (in Mexiko Stadt wird einem nie langweilig)
Bevor ich die Innenstadt verließ, fuhr ich noch auf den Torre Latino hoch. eines der größten Gebäude in Mexiko Stadt. Aus dem 46. Stock hatte man eine traumhafte Aussicht, insbesondere wegen dem tollen Wetter.




und das ist der Turm
Auf dem Rückweg zum Hostel kam ich nochmal an einem Büchermarkt vorbei und kaufte mir ein agua de guayaba (das hatte ich in Costa Rica schon vermisst)



Schließlich wollte ich den Tag mit einem Besuch im "museo Frida Kahlo" abschließen, das hatte jedoch leider schon geschlossen. 
Also machte ich mich sofort auf den Heimweg und kam schließlich gegen 10 Uhr abends tot müde zu hause an.


Erschlagen von den ganzen Eindrücken kroch ich ins Bett und bis zu diesem Zeitpunkt (an dem ich den Blogpost schreibe) bin ich immer noch überrascht wie viel ich in so kurzer Zeit gesehen habe und wie gut alle geklappt hat. 
Alles in allem bin ich also wahnsinnig glücklich, dass ich diese Reise gemacht habe!!

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